Zitate

Taquikuna [...] sollte man nicht aus dem Auge verlieren.

Wer [...] nicht da war, hat etwas verpasst. (Eschborner Stadtmagazin, September 2009)

 

Die ersten Klänge der Quena-Flöte und des Charango umfingen die hochgelegene Wiese gegenüber der Trifthütte, und mit einem zauberhaft sanften Ritt auf dem "Wind des Südens" wurde aus dem Soonwald Regenwald. (Main-Rheiner-Zeitung, Juli 2007)

Nach einer zweistündigen Reise durch Südamerika verabschiedeten sich die Musiker von einem begeisterten Publikum, das sie erst nach mehreren Zugaben von der Bühne gehen ließ. (Main-Rheiner-Zeitung, Juli 2007)
Die Musik kommt rüber. (Darmstädter Echo, Mai 2005)
Ein kulturelles Ereignis der Sonderklasse fand im Bücherbahnhof der Gemeinde Erzhausen statt. Vor ausverkauftem Haus rissen dir fünf Musiker die Zuhörer zu wahren Begeisterungstürmen hin. (Erzhäuser Anzeiger, November 2003)
Gute Stimmung herrschte am Sonntag im Bürgerhaus, als dort die Band „Taquikuna“ spielte. (Viernheimer Tageblatt, Mai 2001)
Auf traditionellen Instrumenten bot die Folklore-Band fetzige, mitreißende Rhythmen, die das Konzert für junge und ältere Zuhörer zu einem Erlebnis werden ließen. (Südhessen Morgen, Mai 2001)
In der Musik von Taquikuna spiegeln sich alle Lebensgefühle der Indios wieder: Klage, Trauer, Fröhlichkeit, Leidenschaft und eine unbändige Lust, das Leben zu genießen. (Erzhäuser Anzeiger, Juli 2000)


 
26. Juli 2010  Rüsselsheimer Ecjo

Von Alltagssorgen und Liebe

Konzert: Südamerikanische Folklore mit ,,Taquikuna" und Tanz findet viel Applaus

Die Tanzgruppe „Nuestras Raices“ repräsentierte am Samstag auf dem Löwenplatz ihr Heimatland Ecuador. Foto: Ernst Eelmae

 

Gleich dreimal Afrika an den beiden letzten Kultursommer-Wochenenden - da schien ein Kontinentwechsel angebracht. Südamerika war nun zu Gast in der Innenstadt, repräsentiert von der Gruppe ,,Taquikuna". Den musikalisch-kulturellen Sprung hatte ,,Marketing Rüsselsheim" für die Reihe ,,Samstags auf dem Löwenplatz" arrangiert, in Kooperation mit Treffpunkt Innenstadt und Förderkreis Löwenplatz.

Dass der Auftritt trotz Ferien reichlich Zuspruch fand, führte Patrik Philippi vom Stadtmarketing auf den Bekanntheitsgrad der Gruppe zurück, die ihr viertes Gastspiel in dieser Reihe gab. Eine musikalisch vielseitige Reise des Sextetts, dessen Mitglieder in der Region zuhause sind und ihre Wurzeln in verschiedenen Ländern Südamerikas haben - wie auch der Name der Formation aus der indigenen Quechua-Sprache stammt, die im gesamten Andenraum gesprochen wird und ,,Musik, Lieder, Gesang" bedeutet.

Was sich in den Liedern ausdrücke - Alltagssorgen der armen Bevölkerung, Umweltprobleme, aber auch Liebe oder die Schönheit der Landschaft -, sei unverfälschte Folklore. Das ,,Tagebuch verschiedener lateinamerikanischer Völkergruppen" nennt es Bandleader David Beyer (Darmstadt), der selbst aus einer deutsch-bolivianischen Familie stammt. Vor 16 Jahren hatte er diese Tradition erstmals mit einem Duo in öffentlichen Auftritten präsentiert. Mit dem zehnjährigen Stefan an der Trommel ist bereits der Nachwuchs in den Musikerreihen vertreten. Bestimmende Instrumente der Folkgruppe sind Gitarren und die Panflöten in verschiedenen Größen.

Angereichert wurde das Samstagskonzert mit dem Auftritt der Tanzgruppe ,,Nuestras Raices" (,,unsere Wurzeln"), die ihr Heimatland Ecuador farbenfroh und ausdrucksstark vertrat.Ein passendes Angebot an Naturalien und Handarbeiten zu diesem Südamerika-Ausflug bot der Eine-Welt-Laden Raunheim, für den Rita Mora de la Rosa mit Ramiz Moreno Tee, Kaffee, Reis und Honig sowie Kleidungsstücke aus Alpacawolle zum Kauf anboten.Das Publikum mit vielen Stammgästen würdigte die Musik- und Tanzdarbietungen mit reichlich Applaus als gelungene Mischung von Einflüssen, die von Kuba bis Argentinien reichten. Nicht nur dies zeichne die Musiker aus, erläuterte Philippi, der auf deren jüngsten ersten Preis bei der Parade der Kulturen in Frankfurt hinwies. Dort war ,,Taquikuna" mit der bolivianischen Tanzgruppe ,,Puerta del sol" aufgetreten.


26.07.2010 Frankfurter Neue Presse

Exotisches Flair in der Innenstadt

Die Gruppe „Taquikuna“ überzeugte mit südamerikanischen Rythmen

Stefan (9) ist schon ein erfahrenes Bandmitglied. Dank seiner ecuadorianischen und ungarischen Wurzeln, hat er den Rhythmus im Blut.	Foto: Niess Stefan (9) ist schon ein erfahrenes Bandmitglied. Dank seiner ecuadorianischen und ungarischen Wurzeln, hat er den Rhythmus im Blut. Foto: Niess

Südamerika mitten in Rüsselsheim. Die Gruppe «Taquikuna» brachte ungewohnte Rhythmen auf den Löwenplatz – und begeisterte die vielen Besucher.

Rüsselsheim. Taki bedeutet Lied, Gesang oder Musiker und wird eigentlich mit «k» geschrieben. «Das Schriftbild mit «qu» gefiel uns aber besser», erklärte David Beyer. «Kuna» macht aus jedem Wort die Pluralform. Zusammengesetzt ergibt es den Namen der Gruppe «Taquikuna» auf Quechua, der Sprache der Inka, die heute noch in vielen Andenregionen gesprochen wird.

Reise entlang der Anden

Und der Name war Programm. Die Musiker waren am Samstag auf Einladung von «rüsselsheim marketing» zu Gast bei «Samstags auf dem Löwenplatz». Mit Panflöten und Gitarren, aber auch anderen exotischen Instrumenten nahmen die sechs Musiker die zahlreichen Besucher auf eine Reise entlang der Anden.

Der jüngste, Stefan (9), gab sich dabei mindestens ebenso viel Mühe wie die Großen, die teilweise schon seit 15 Jahren in der Gruppe «Taquikuna» mitspielen.

Immerhin hatten sie erst vor Kurzem ihren ersten Platz bei der Parade der Kulturen in Frankfurt verteidigt. In der verdienten Pause trat die Tanzgruppe «Nuestras Raices» auf, was übersetzt so viel wie «unsere Wurzeln» heißt. Und wer wollte, konnte auch am Stand des Eine Welt Ladens Produkte aus der Heimat der Musik kaufen, bevor die lateinamerikanischen Klänge erneut die Zuhörer bezauberten. [...] khn

07.09.2009

Eschborn K eröffnet die Saison. Lebe das Leben - Südamerika zu Besuch in Eschborn
Taquikuna – eine südamerikanische Folkloremusikgruppe aus dem Rhein-Main-Gebiet begeisterte die Besucher im Eschborn K. Taquikuna ist ein Wort aus Quechua, der Sprache der Inkas und zeigt mit der Bedeutung im doppelten Sinne – Musiker/Musik/Lieder – das an, was die Bandmitglieder verkörpern. Sie verstehen sich als Musiker, die ihre Lieder und Gesänge in die Welt tragen. 5 Musiker vornehmlich aus Ecuador und Deutschland mit ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten haben sich im Laufe von 15 Jahren in der jetzigen Formation zusammen gefunden, um ihrer Leidenschaft- die traditionelle Musik der Anden – weiter zu tragen.

Die studierten und passionierten Musiker, alle Meister ihrer Instrumente, gehen nebenbei ganz normalen Berufenwie Elektroingenieur, Biologe, Reinigungstechniker oder Musiklehrer nach. Trotz mehrmaliger wöchentlicher Übungsabende und Auftritte am Wochenende empfinden alle Bandmitglieder ihre Musik als Entspannung zum Beruf. Besonders David Beyer, einer der Gründer der Band, schafft es immer wieder mit seiner von Herzen kommenden ansteckenden Fröhlichkeit dem 8jährigen Stefan, jüngstes Mitglied der Gruppe, der konzentriert die Bombo schlug, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Die typischen Flötenklänge vieler Lieder lockten die Zuhörer in die Weite der peruanischen Hochebene und ließen in den Liedern versteckte Klage, Trauer und Leidenschaft lebendig werden.Unterhaltsame und lehrreiche Anmerkungen zu den Ländern, Liedern und Instrumenten zogen sich als roter Faden durchs Programm. Sie verschafften dem Publikum einen Einblick in die Geschichte Lateinamerikas und in die Vielseitigkeit der lateinamerikanischen Folklore.So war es z.B. interessant, zu erfahren, dass die Charango, ein zehnsaitiges Saiteninstrument ursprünglich aus dem Panzer des Gürteltiers hergestellt wurde oder die Chajichas, eine Rassel aus Ziegenhufen ist. Dabei haben die Ziegenhufe der männlichen Ziegen einen dunkleren Klang als die der weiblichen.

Jeder der fünf Musiker beherrscht mehrere Instrumente, wobei auch zwei gleichzeitig gespielt wurden. Mit dem herausragenden Sologesang von David Beyer und den mehrstimmigen Intonationen mit Alonso Lema setzte die Band Akzente. Durch die vorangegangenen Erklärungen zu den Liedern, die in Spanisch oder Quechua gesungen wurden, konnten sich die Zuhörer gut auf die Musik einlassen. Das Gefühl der Indios, das Leben mit einerunbändigen Lust zu genießen, griff durch die rhythmische Musik und dem ausdruckstarken Gesang schnell auf die Zuhörer über.

Taquikuna – eine Band, die lateinamerikanische Folklore und eigene Kompositionen in besonderer authentischer Weise interpretiert, sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Als Auftaktveranstaltung im Eschborn K wünschte man sich neben dieser hervorragenden Band als einziges noch eine größere Zahl an Zuhörern. Die Frage der schwankenden Besucherzahlen im Eschborn K kann nicht eindeutig beantwortet werden, vielleicht lag es am Fußball, am Wetter oder am Termin. Das ist in Eschborn nicht immer leicht. Wer von den Eschbornern nicht da war, hat etwas verpasst, kann sich aber im Internet über die Band informieren und die Musik auf ihrer CD “Iniciar a la vida“ anhören.

Als neues Angebot des Eschborn K gibt es ab dieser Saison einen Vorverkauf, allerdings ohne Platzreservierung. Auch hierfür bietet die Homepage wertvolle Informationen. (aod)

Fotos: Elmar Ernst
 
 
 
 
Latino-Klänge und Soonwald-Schinken
Waldkonzert des Forstamts entführte die Zuhörer temperamentvoll nach Südamerika
Vom 12.07.2007

ENTENPFUHL Trotz des südamerikanischen Ambientes waren es nicht "Hundert Jahre Einsamkeit" auf der Waldbühne bei der Altenburg, dann schon eher "Zehn Jahre Unterhaltung" beim Waldkonzert des Forstamts im abgelegenen Soonwald.

Von Steffen Carmin

Seit einer Dekade präsentiert man nun die Waldkonzerte, die im immer neuen Gewand erscheinen: Gospel, Jägerbläser und Klassik bestimmten die vergangenen Jahre, nun waren es die lateinamerikanischen Rhythmen der Gruppe "Taquikuna", die rund 400 Gäste verzauberten.

Die ersten Klänge der Quena-Flöte und des Charango, ein ursprünglich aus dem Panzer des Gürteltiers gefertigtes Saiteninstrument mit großer Familie, umfingen die hochgelegene Wiese gegenüber der Trifthütte, und mit einem zauberhaft sanften Ritt auf dem "Wind des Südens" wurde aus dem Soonwald Regenwald.

Das internationale Quartett aus Darmstadt präsentierte sich sehr variabel und spielte die Lieder des kompletten südamerikanischen Kontinents. Dabei wechselten nicht nur die Instrumente häufig, die Künstler bewiesen ihre Vielseitigkeit auch durch die Rotation untereinander. Selbst Eigenkompositionen gehören mit zum umfangreichen Programm, dessen Melodien oft indigenen Ursprungs sind oder den Rhythmen der schwarzen Sklaven entstammen. Beispielhaft für Letzteres ist der "Caporal", der getanzt den schwarzen Vorarbeiter porträtiert, wie er seine ebenfalls schwarzen Untergebenen darstellt.

Unterstützt wurde die Band nicht zum ersten Mal durch die bolivianische Tanzgruppe "Puerta del Sol", die mit ihren Auftritten in verschiedenen farbenfrohen Kostümen den Lateinamerika-Abend in Verbindung mit den Ausführungen über die vielfältige (Musik)-Kultur zu einem runden Erlebnis werden ließen.

Bei der Verpflegung wurde es dann wieder heimisch, aber nicht schlechter. Nahewein und Wildprodukte wie Schinken ergänzten mit Raffinesse das Programm.

An den Sitzgelegenheiten erkannte man das Stammpublikum, der Rest nahm auf Heuballen auf der gemähten Wiese Platz. Am meisten freute sich die stellvertretende Forstamtsleiterin Carmen Barth über das Wetter und darüber, dass das Konzert nach einer Pause überhaupt stattfand.

Das Konzert der Gruppe "Taquikuna" auf der Waldbühne wurde farbenprächtig untermalt durch die Darbietungen der Tanzgruppe "Puerta del Sol".
Foto: Steffen Carmin

 

 

 

Südhessen Morgen, 03. Januar 2006

Mit landestypischer Musik einer lateinamerikanischen Band wurden Zuschauer und Teilnehmer auf die Sternsinger-Eröffnung eingestimmt. Die weit über 1000 kleinen Könige aus den Geminden der Diözese zogen in einem großen Sternmarsch zum Altpörtel.

 

"Einmal Schuhe putzen für einen guten Zweck, bitte!"

Rund 1500 Kinder und Jugendliche kommen zur Sternsinger-Eröffnungsaktion in die Speyerer Innenstadt

 

Krifteler Nachrichten, Dezember 2005

Musik und Gesang bringen Licht in die Dunkelheit

Spirituals, Gospels, Weihnachtslieder und lateinamerikanische Rhythmen brachten Licht in die Adventszeit und auch Blut in Wallung. „Freedom is coming“, die Freiheit kommt ..., oh ja, ich weiß ...! Mit dem Gesang dieses traditionellen Spirituals kehrten die Mitwirkenden des Abendprogramms zum 1. Advent in die Evangelische Auferstehungskirche in Kriftel ein. Die Kirchengemeinde und das Musikforum Kriftel hatten sich gemeinsam für dieses Projekt entschieden. „Es ist toll, wenn man einen Pfarrer findet, der einem Projekt vorbehaltslos zustimmt,“ freute sich Sabine Rupp, Initiatorin und Leitung der Gruppe „Sound of Spirit“. Geführt wurden die zahlreichen Besucher durch ein abwechslungsreiches Repertoire bis hin zur konzertanten Aufführung des Volksdramas „Navidad Nuestra“ von dem 1921 geborenen Argentinier Ariel Ramirez. Pfarrer Lohenner begrüßte alle Gäste zu diesem internationalen musikalischen Ereignis und betonte beim Anblick der fröhlichen Gesichter, dass es allemal besser sei, ein Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu beklagen. Aus Koblenz war der „Jugendkammerchor“ der Liebfrauenkirche krankheitsbedingt mit nur vier jungen Sängerinnen und noch weniger männlicher Besetzung unter Leitung des Regionalkantors Manfred Faig angereist. (...)

Nach der Pause, gespannt auf den Höhepunkt des Abends, stimmten drei Mitglieder der Gruppe „Taquikuna“ aus Darmstadt mit lateinamerikanischen Klängen auf ihren Instrumenten Panflöte, Bombo Leguero, Charango und Gitarre das Publikum auf die Weihnachtsgeschichte ein. Gesanglich von allen Sängerinnen und Sängern sowie auch von Jeemyong Kim am Klavier begleitet, folgte sodann die Aufführung der lateinamerikanischen Weihnachtsgeschichte „Navidad Nuestra“ in spanischer Sprache. Besungen wurde die Mariä Verkündigung, die Pilgerfahrt, Christi Geburt, Ankunft der Hirten, die Könige und letztendlich die Flucht von Maria und Josef nach Ägypten. Ramirez hatte jedoch als Austragungsort dieses Werkes seine Heimat, die argentinische Pampa, gewählt. Freude und Dramatik, die in dieser Weihnachtsgeschichte liegen, kamen in einer typisch melancholischen, aber auch leidenschaftlichen, rhythmischen Interpretation zum Ausdruck. Das Blut der Zuhörer geriet in Wallung, so dass schlussendlich nicht nur eine oder zwei Zugaben vom Publikum gefordert wurden. Nein, nachdem Pfarrer Lohenner in seinen Abschlussworten festhielt, dass nicht nur ein Licht angezündet worden war, sondern, dass es regelrecht „brannte“, folgte eine dritte Zugabe, die auch wie zuvor mit viel und stehendem Applaus gewürdigt wurde.

Marianne Kirst, Kriftel

25. November 2005

Vom Leben in den Anden


Vom 17.11.2005
 
avt. INGELHEIM Einen schönen Folklore-Abend erlebten die Besucher des Keller-Kunst-Kellers mit der Gruppe Taquikuna (übersetzt: "Lieder"). Erzählt wurden Geschichten vom Leben in den Anden, mit alltäglichen wie politischen Inhalten, darunter auch eigene Kompositionen. Die Musiker stammen fast alle aus südamerikanischen Ländern, Veronica Coccioli aus Argentinien, Robert Cadena und Alonso Lema aus Ecuador, David Beyer ist Franko-Bolivianer und Michael Zöllner Deutscher. Besonderes Interesse erregte das in Europa unbekannte "Charango", ein zehnsaitiges Zupfinstrument aus Bolivien.

David Beyer reicherte Musik und Texte mit kleinen Anekdoten an. Zu "Der Erschienene" von Victor Jara gehörte etwa die Geschichte von seinem Audienzgesuch bei Fidel Castro, der aber verhindert war, und so lernte er dann "Che" Guevara kennen, dem er das Lied gewidmet hat.

Melancholische Lieder wechselten sich mit fetzigen Rhythmen ab. Im Song über die Schönheit des Amazonas wurde dessen wildes Dahinströmen hörbar, eine Tanzmelodie aus Bolivien, auf die zum Fasching getanzt wird, ließ die Lebensfreude spüren. Zu den "Tinku"-Liedern, die zum Fest für die gute Mutter Erde gespielt werden, gehörte die Geschichte, wonach sich die Männer auf dem Dorfplatz treffen, um sich gegenseitig zu verprügeln. Das Blut, das dabei fließt, wird der Mutter Erde geweiht. Während sich die Männer schlagen, flüchten die Frauen in die Kirche, um für ihre Männer zu beten. Dies sei heute noch Tradition.

Auch das "Cajon", eher bekannt aus der Flamenco-Musik, findet sich in der südamerikanischen Musik wieder. Das Instrument ist aus der Not entstanden, da man den Sklaven ihre Trommeln weggenommen hatte. Und so spielten sie auf "Fischkisten", woraus das Cajon entstand. Nach einer zweistündigen Reise durch Südamerika verabschiedeten sich die Musiker von einem begeisterten Publikum mit mehreren Zugaben.

Hoher Flirtfaktor im Schneckentempo

Schlossgrabenfest: Menschenmassen zwischen Live-Bühnen, Ständen und Disko-Arena – „Ihr wollt doch Party, oder?“

FESTIVAL UNTER FREIEM HIMMEL: Musikfans aus Stadt und Land haben seit Donnerstagabend die Darmstädter City fest in ihrer Hand, wie auf unserem Foto den Karolinenplatz am Staatsarchiv. Drei Live-Bühnen, eine Disko-Arena und zahlreiche Stände locken noch bis einschließlich Sonntag zur siebten Auflage des Schlossgrabenfestes. Die Veranstalter rechnen angesichts der sommerlichen Temperaturen mit rund 400 000 Besuchern an vier Tagen. Heute bestimmt Musik von Rock bis Pop, von Reggae bis Ska von 18 bis 24 Uhr, am Sonntag bis 23 Uhr das Geschehen. Die Stände sind bereits am Nachmittag geöffnet.

Suchende Blicke, aufgeregtes auf der Stelle laufen. Der Weiße Turm ist zum Schlossgrabenfest ein beliebter Treffpunkt. Während die einen noch ungeduldig auf ihre Freunde warten, stürzen sich die anderen bereits ins Getümmel. Auf der kleinen Friedensplatz-Bühne haben die Jungs von „Taquikuna“ schon mal losgelegt. „Es ist ein Lied gegen Rassismus“, erklärt der Sänger. Dann geht es auf spanisch und von Trommeln begleitet weiter. Auch wenn es wahrscheinlich die wenigsten verstehen: Die Musik kommt rüber. Es ist kurz vor 19 Uhr. Mittlerweile ist es voller geworden in der Darmstädter City. Noch ist der Durchgang zum Karolinenplatz kein Ding der Unmöglichkeit. Wenn auch im Schneckentempo. Die Darmstädter sind noch zögerlich und trauen sich nicht nach vorne zur Echo-Bühne. „Ich hoffe, ihr habt Spaß mit uns“, schreit der Sänger von „Timelight“. Mit fetzigen Rockhits von Brian Adams bis hin zu den Eagles heizen sie die Ankömmlinge an. (...)

Ausführlich im Lokal-Teil am Samstag (28.05.2005) im Darmstädter Echo.

 

Freitagsanzeiger, Februar 2004

 

Erzhäuser Anzeiger, Dezember 2003

 

Frankfurter Rundschau, November 2003

 

Erzhäuser Anzeiger, November 2003

 

Viernheimer Zeitung (Name nicht bekannt), Mai 2001

 

Viernheimer Tageszeitung , Mai 2001

Karneval prägt die südamerikanische Folklore

Band „Taquikuna“ gibt temperamentvolles Konzert / Traditionelle Instrumente aus Bolivien

Viernheim. Neben einem breiten Informationsangebot stand auch das Kennen lernen der südamerikanischen Kultur auf dem Programm des Bolivientags, zu dem die katholische Junge Gemeinde (KJG) St. Hildegard zum zweiten Mal eingeladen hatte. Zum Abschluss des Festes begeisterte die Band „ Taquikuna“ die Zuhörer mit einem Konzert im Bürgerhaus.

Auf traditionellen Instrumenten sorgten drei bolivianische Musiker für Stimmung. Während deutsche Volksmusik von Jugendlichen häufig belächelt wird, bot die Folklore-Band fetzige, mitreißende Rhythmen, die das Konzert für junge und ältere Zuhörer zu einem Erlebnis werden ließen. Einige der vorgetragenen Stücke hatte die Gruppe selbst komponiert, andere gehören zu den beliebtesten Melodien der Anden.

Mit großem Einfühlungsvermögen musizierte die Band „Taquikuna“ anlässlich des Bolivientags. Michael, Robert und David griffen zu Instrumenten wie Gitarre, Charango, Bombo, Zampoña oder Quena. Diese in Deutschland weitgehend unbekannten Instrumente entfalteten im Bürgerhaus ihren ganz eigenen Klang. Doch auch der Spanische Gesang sorgte für eine eindrucksvolle Stimmung.

Rasseln und die große Trommel, Bombo genannt, untermalten die rhythmisch ansprechenden Stücke. Aber auch Gitarre und Charango, ein in den Hochebenen der Anden beliebtes, mit fünf Doppelsaiten bespanntes Zupfinstrument, garantierten einen außergewöhnlichen Hörgenuss.

Neben dem Gesang übernahmen vor allem Flöten die Melodieführung. Zampoña, eine traditionelle Querflöte, die in unterschiedlichen Größen gefertigt wird, war durch ihre individuellen Töne leicht herauszuhören. Dabei beeindruckte die Zuhörer die Leichtigkeit, mit der dir Musiker selbst die schnellsten Melodieläufe auf der Flöte meisterten. Und auch die Quena, ein kleines aus einem Stück gefertigtes und damit der Blockflöte ähnliches Instrument schienen die Musiker perfekt zu beherrschen.

Durch kurze Erklärung zu den einzelnen Liedern machten die Bandmitglieder die Ursprünge ihrer Musik deutlich. Zum Teil entstammten die beliebten, eingängigen Melodien dem in manchen Regionen beliebten Karneval. Doch auch schwarze Sklaven haben die Folklore des südamerikanischen Lands mit geprägt.

Wenngleich die meisten Zuhörer die spanischen Texte nicht verstanden, so genossen sie doch die von den Stücken ausgehende Atmosphäre. Sie belohnten die Gruppe für den abwechslungsreichen Vortrag mit viel Beifall. In einem waren sich die Gäste schließlich einig. Das Konzert bildete den Höhepunkt des diesjährigen Bolivientags der katholischen Jugend von St. Hildegard.

 

Erzhäuser Anzeiger, Juli 2000

 

Zeitreise in die Vergangenheit

Hans Schmidt berichtete über Indianer im Tiefland Boliviens/ Dia-Vortrag in der Erzhäuser Schillerschule/ „KuK“-Abend mit Musik

(hei) […] Als mittlerweile pensionierter Lehrer […] kennt Hans Schmidt eine Menge junger Menschen. Dass er es schaffte, an jenem Abend die Zwei-Mann-Band „Taquikuna“ mitzubringen, bedeutete für das vom „KuK“-Team mit Tequila Sunrise verwöhntem Publikum ein feines Dessert. Michael Zöllner und David Beyer spielten auf landestypischen Panflöten, Trommeln und Charangos (mandolinenartiges Saiteninstrumente). In ihrer Musik spiegelten sich alle Lebensgefühle der Indios wieder: Klage, Trauer, Fröhlichkeit, Leidenschaft und eine unbändige Lust, das Leben zu genießen.

 

 

 

 

Darmstädter Echo, Sommer 1995

 

Darmstädter Echo, Juni 1995

 

Darmstädter Echo, Dezember 1994

zur Startseite Ir al principio